Soziale Lernerfahrungen im Gefährdungsbereich Vernachlässigung – eine kinderschutzsensible und bindungstheoretische Perspektive auf Lehrkräfte

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  • Erstellungsdatum 26. Juni 2022
  • Zuletzt aktualisiert 26. Juni 2022

Soziale Lernerfahrungen im Gefährdungsbereich Vernachlässigung – eine kinderschutzsensible und bindungstheoretische Perspektive auf Lehrkräfte

Autor:innen

Kristin Balbach

DOI

https://doi.org/10.35468/5950-05

abstract

Der Beitrag thematisiert emotional-soziale Lernerfahrungen von Schüler:innen, die von ihren primären Bezugspersonen chronisch vernachlässigt werden und ihren Ausdruck in sozialen Beziehungen zu Lehrkräften finden, indem eine Verbindung zwischen einer kinderschutzsensiblen und bindungstheoretischen Perspektive hergestellt wird. Dabei wird die Kindesvernachlässigung zunächst gesetzlich gerahmt, um daran juridisch vorgebende Handlungsgrundlagen für Lehrkräfte im schulischen Kinderschutz aufzuzeigen. Dann werden kindliche Vernachlässigungserfahrungen in Bindungsbeziehungen zu primären Bezugsfiguren und zu Lehrkräften in ihrer Rolle als sekundäre Bezugsfiguren für betroffene Schüler:innen genauer konzeptualisiert. Vor diesem Hintergrund werden auf der Folie eines zielgruppenangemessenen Kinderschutzes sowie in Hinblick auf die affektive Involviertheit von Lehrkräften im Gefährdungsbereich Vernachlässigung Herausforderungen in der beziehungsbezogenen Rolle von Lehrkräften für die Arbeit mit vernachlässigten Kindern aufgezeigt.

keywords | Schlagworte

Kinderschutz, Schule, Emotional-soziale Kindesvernachlässigung, sekundäre Bindungsbeziehung, Cycle of Neglect